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Reformation findet Stadt

 

Vor 500 Jahren nahm die Reformation - ausgelöst durch den Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg - ihren Anfang. Der neue Glaube fand den Weg auch in die Ostschweiz und in die Stadt St.Gallen. Besonders Joachim von Watt, genannt Vadian (1484-1551), und Johannes Kessler (1502/03-1574) waren für die Einführung des reformierten Glaubens wichtig. Johannes Kessler erklärte die Bibel der Stadtbevölkerung, um sie mit den reformatorischen Grundsätzen bekannt zu machen, und Vadian sorgte als Bürgermeister für die politische Verankerung des neuen Glaubens.

Das Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde geht der Reformation in der Stadt St.Gallen auf den Grund. In einer Ausstellung im Stadthaus und an diversen Veranstaltungen können Interessierte mehr zu Ursachen, Umsetzung und Folgen der Reformation erfahren. Darüber hinaus laden verschiedene Publikationen zur Lektüre ein, und geführte Stadtwanderungen sowie ein R-City-Guide (App) ermöglichen das Entdecken der verschiedenen historischen Schauplätze.

Ausstellung "Reformation findet Stadt"
28. Oktober bis 26. November 2017

Stadthauskeller, Stadthaus der Ortsbürgergemeinde
Gallusstrasse 14, St.Gallen

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 10-17 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr

Der Besuch ist kostenlos; Mitarbeitende des Stadtarchivs sind anwesend, spontane Führungen sind jederzeit möglich; Führungen für Gruppen und Spezialführungen für Schulklassen auf Anfrage an rezia.krauer@ortsbuerger.ch
Zur Ausstellung ist eine ausführliche, informative Begleitpublikation erschienen.

Das gesamte Programm des Stadtarchivs finden Sie im Flyer.

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