Erfolgreiches 2025 und neue Projekte für eine lebenswerte Stadt
Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen hat im vergangenen Jahr zentrale Projekte zugunsten einer attraktiven Stadt vorangetrieben und vollendet. Sie schliesst mit einem positiven Jahresergebnis von 5,7 Millionen Franken. Auch 2026 fördert die Ortsbürgergemeinde mit ihren strategischen Projekten eine lebenswerte Stadt und setzt mit einem Sommertreff vor dem Stadthaus einen Akzent. Zu den Höhepunkten im Geschäftsjahr 2025 zählen die Eröffnungen des Restaurants Falkenburg sowie der Gruppenunterkunft Jennyhaus in Wildhaus, die Weiterentwicklung des Wohnangebots im Wohnen am Singenberg sowie Fortschritte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Erfolgreiche Bauprojekte und nachhaltige
Entwicklung Mit der Fertigstellung der Falkenburg und des Jennyhauses konnten im Jahr 2025 zwei bedeutende Projekte erfolgreich abgeschlossen werden, die auf der historischen Bausubstanz aufbauen und in die Zukunft weisen. Zugunsten der Nachhaltigkeit hat die Ortsbürgergemeinde eine umfassende CO₂-Analyse erstellt, energetische Erneuerungen und neue Solaranlagen realisiert. Der Einsatz von einheimischem Holz wurde bei drei Bauprojekten mit dem Label Schweizer Holz ausgezeichnet und unterstreicht das Engagement für regionale Wertschöpfung und ökologische Verantwortung. Auch die Weiterentwicklung der Wälder bleibt zentral: Die Ortsbürgergemeinde arbeitet aktuell an einem Konzept zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel und investiert in den Naherholungs- und Lebensraum im Grünen Ring.
Gemeinschaft und Identifikation gestärkt
Die Förderung der Gemeinschaft ist ein wichtiges Anliegen. Zahlreiche Bürgeranlässe – darunter der Baumpflanztag für junge Familien – stärkten im vergangenen Jahr den Austausch und die Verbundenheit unter den Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern. Auf grosses Interesse stiess die Publikation «Fotografien aus einem Jahrhundert – die Sammlung Foto Gross der Stadtarchive St.Gallen», die einen wichtigen Beitrag zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt leistet und historische Entwicklungen sichtbar macht. Auch intern setzt die Ortsbürgergemeinde Akzente: Eine Mitarbeitendenbefragung ergab eine Zufriedenheit von über 90 Prozent und bestätigt die hohe Attraktivität als Arbeitgeberin.
Stabile Finanzen als Grundlage für zukünftige Entwicklungen
Die Ortsbürgergemeinde erzielte 2025 ein positives Ergebnis von 5,7 Millionen Franken vor Reserveveränderungen. Wesentliche Ertragsquellen waren die Liegenschaften sowie die Vermögensanlagen. «Die solide finanzielle Basis ermöglicht es uns, zugunsten der Bevölkerung in eine attraktive Stadt zu investieren», sagt Katrin Meier, Präsidentin des Bürgerrats.
Strategische Weiterentwicklung
Im Jahr 2025 wurden weitere strategische Grundlagen geschaffen. Dazu gehört die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie mit konkretem Massnahmenplan. Gleichzeitig treibt die Ortsbürgergemeinde ihre langfristigen Ziele voran: die nachhaltige Bewirtschaftung von Boden, Wäldern und Bauten sowie die Schaffung von Lebensqualität für heutige und zukünftige Generationen.
Ersatzwahl im Bürgerrat an Bürgerversammlung
Im Bürgerrat kommt es zu einer personellen Veränderung: Corina Saxer-Stacher hat nach zehn Jahren im Amt ihren Rücktritt per Ende 2026 angekündigt. An der Bürgerversammlung am 4. Mai wird als neue Bürgerrätin per 1. Januar 2027 Claudia Nef zur Wahl vorgeschlagen. Claudia Nef ist seit 2020 Geschäftsführerin des Trägervereins Integrationsprojekte St.Gallen (TISG). Die Ethnologin hat 2012 an der Universität Zürich promoviert und verfügt über fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen Migration und Management. Seit 2012 ist sie zudem als Dozentin an der Fachhochschule Ost tätig und engagiert sich in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen.
Ausblick 2026
Für das Jahr 2026 stehen zahlreiche Vorhaben an. Dazu gehören die Planung der Erneuerung des Hauses Bürgerspital, die Weiterentwicklung des Wohnangebots im Wohnen am Singenberg sowie mehrere Arealentwicklungen, unter anderem im Grossacker und im Gebiet Waldacker. 2026 wird zudem die Wohnüberbauung Stadtsägi auf ortsbürgerlichem Land eingeweiht. Weiter aktualisiert die Ortsbürgergemeinde ihr Landwirtschaftskonzept und leitet entsprechende Massnahmen ein. Öffentliche Anlässe wie der neu geplante Sommertreffpunkt beim Stadthaus oder die traditionelle Bürgerwanderung tragen zur Stärkung der Gemeinschaft bei. «Wir setzen uns 2026 sowohl mit kleinen Akzenten wie dem geplanten Stadthaustreff als auch mit den grossen strategischen Vorhaben wie den Arealentwicklungen für eine ebenso lebendige wie lebenswerte Stadt ein», betont Bürgerratspräsidentin Katrin Meier.