Bauen für St.Gallen
Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen entwickelt nachhaltige und zukunftsgerichtete Liegenschaften.
Aktuelle Projekte
Umnutzung des Kinderspitalgebäudes
Aktuell läuft das städtische Mitwirkungsverfahren für die Zonenplananpassung des Grossackerareals, wo nach dem Wegzug des Kinderspitals ein ausgezeichnet gelegenes, attraktives Wohnquartier entstehen soll. Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Grundeigentümerin plant dabei eine Transformation des bestehenden Spitalbaus, insbesondere des Ursprungsbaus des Kinderspitals aus den 1960er Jahren. Vertiefende Studien haben das Transformationspotenzial veranschaulicht.

Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen befasst sich seit rund drei Jahren mit der Weiterentwicklung des Areals Grossacker zusammen mit der Stadt und benachbarten Grundeigentümern. Ein besonderes Augenmerk der Ortsbürgergemeinde gilt den bestehenden Kinderspitalbauten. Das Ostschweizer Kinderspital wird im zweiten Halbjahr 2026 vom Grossacker weg- und in einen Neubau auf dem Kantonsspitalareal umziehen. Dannzumal fällt das Kinderspitalareal an die Grundeigentümerin, die Ortsbürgergemeinde, zurück.
Transformationspotenzial
Im Jahr 2023 liess die Ortsbürgergemeinde St. Gallen deshalb eine erste Untersuchung zum Transformationspotenzial der Kinderspitalgebäude durch das darauf spezialisierte Baubüro insi-tu durchführen. Das Potenzial, das erkannt wurde, führte zu einer zweiten Studie. Die Ortsbür-gergemeinde beauftragte das Baubüro insitu mit einer Vertiefungsstudie, um die Möglichkeiten einer zukünftigen Wohnnutzung im Kinderspital genauer zu prüfen.
Parallel zur Vertiefungsstudie wurde gemeinsam mit den benachbarten Grundeigentümern die städtebauliche Machbarkeitsstudie Grossacker durch das Architekturbüro Daniel Cavelti Archi-tektur AG erstellt. Diese ist Grundlage für die Zonenplanänderung in eine Schwerpunktzone, welche Mitte Juni den Anwohnerinnen und Anwohnern präsentiert wurde und zu der aktuell das Mitwirkungsverfahren läuft: Link
Vertiefungsstudie von insitu
In der Vertiefungsstudie ging das Baubüro insitu der Frage nach, inwieweit der Gebäudebestand erhalten werden kann, wenn im Kinderspital dereinst Wohnungen entstehen sollen. Dies mit der Idee, die tragende Struktur in Massivbauweise, beizubehalten, um Ressourcen zu schonen und den Charme des ursprünglichen Gebäudes zu bewahren. In der Studie zeigt sich, dass die Umnutzung des Kinderspitals in Wohnungen im Grundsatz möglich ist. Der Bestand kann mit einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Herangehensweise in zeitgemässen Wohnraum transformiert werden, wobei einzelne Gebäudeteile zurückgebaut, andere aufgestockt würden. Der grösste bauliche Eingriff, den die Vertiefungsstudie vorsieht, betrifft die Schaffung einer neuen Aussenerschliessung des Gebäudes und die Gestaltung eines neuen Innenhofs.
Ursprungsbau von Danzeisen + Voser und Plinio Haas transformieren
Für die Ortsbürgergemeinde haben die insitu-Studien verdeutlicht, dass die bestehenden Spital-bauten Potenzial haben, um fürs Wohnen transformiert und umgenutzt zu werden. Das trifft be-sonders auf den Ursprungsbau des Kinderspitals der Architekten Danzeisen + Voser und Plinio Haas aus den 60er Jahren zu. Der Ursprungsbau aus dem Jahr 1966 wurde allerdings kontinuierlich erweitert und die letzte Bauphase der Intensivpflegestation beispielsweise ist ein Provisorium, das zwingend zurückzubauen ist.
Die Ortsbürgergemeinde hat basierend auf den insitu-Studien und im Sinne der Nachhaltigkeit entschieden, die weiteren Planungen mit dem Bestandesbau von Danzeisen + Voser und Plinio Haas an die Hand zu nehmen. Sie plant nach der Zonenplananpassung und des Sondernutzungsplanes zur Sicherung des Bestands, ein Varianzverfahren für Baurechtsnehmer auszuschreiben. Dieses Wettbewerbsverfahren wird zeigen, wie viel von den bestehenden Spitalbau-ten im Detail weiter genutzt werden, wobei insbesondere der Danzeisen + Voser-Bau fürs Wohnen umzunutzen ist.
Vorzeitiger Heimfall
Die bestehenden Bauten des Kinderspitals stehen auf einem Grundstück der Ortsbürgergemeinde und wurden vom Ostschweizer Kinderspital als Baurechtsnehmerin erstellt. Die Stiftung Ostschweizer Kinderspital hat auch nach intensiver und langjähriger Suche, keine Interessenten für eine in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen konforme Nachfolgenutzung des Spitalgebäudes gefunden. Nach dem Wegzug des Kinderspitals werden deshalb die auf ihrem Baurechtsareal stehenden Spitalgebäude der Ortsbürgergemeinde übergeben.
Die Ortsbürgergemeinde und die Stiftung Ostschweizer Kinderspital haben sich über die Rückübernahme der Liegenschaft geeinigt. Die Ortsbürgergemeinde übernimmt ihr Baurechtsareal vom Ostschweizer Kinderspital mit den bestehenden Bauten. Durch dieses Vorgehen entfallen für die Stiftung Ostschweizer Kinderspital die hohen Aufwände, die sich durch die Rückführung des Areals in den Zustand vor 1962 ergeben hätten. Für die damit verbundenen Rückbau- und Transformationskosten sowie Entwicklungsrisiken wird die Ortsbürgergemeinde von der Stiftung Ostschweizer Kinderspital angemessen entschädigt.
Gut gelegenes Wohnquartier
Geplant ist, dass die Ortsbürgergemeinde die Liegenschaft Kinderspital per 1. Januar 2027 übernimmt. Das Areal eignet sich aufgrund seiner ausgezeichneten Lage, der nahegelegenen Schule, den Einkaufsmöglichkeiten und der guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr, um attraktiven Wohnraum zu schaffen, was auch der städtischen Innenentwicklungsstrategie entspricht.

Wohnquartier am Stephanshornweg
Am Stephanshornweg im Osten der Stadt St.Gallen werden 154 attraktive Mietwohnungen entstehen. Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Grundeigentümerin hat einen Studienauftrag im selektiven Verfahren ausgeschrieben. Das Projekt «SMILE» der Bietergemeinschaft ASGA Pensionskasse, Bollhalder Walser Architektur AG und SIMA I BREER Landschaftsarchitektur GmbH hat gewonnen. Die Bebauungslösung des Siegerteams fügt sich dank der lockeren Anordnung der Gebäudekörper optimal ins Quartier ein, öffnet den Blick hin zu der Gelände- und Aussichtskuppe und lässt mit einem vielfältigen Wohnungsmix und attraktiven Freiräumen ein lebendiges innovatives Wohnquartier erwarten.

Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen plant am Stephanshornweg attraktive Mietwohnungen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Im November 2023 hatte sie dafür einen Studienauftrag für Bietergemeinschaften (Architektur, Landschaftsarchitektur, Investor) im selektiven Verfahren ausgeschrieben. Acht Bietergemeinschaften haben am Studienauftrag teilgenommen und wurden durch das Beurteilungsgremium beurteilt. Bei der Auswahl des Siegerprojekts waren der Städtebau sowie eine hohe Architektur-, Freiraum- und Wohnqualität wesentliche Kriterien.
Zahlreiche Familienwohnungen und attraktive Freiräume
«Das Siegerprojekt bietet beste Voraussetzungen für ein durchmischtes, lebendiges und innovatives Wohnquartier», sagt Bürgerratspräsidentin Katrin Meier.
Das Projekt «SMILE» der erfahrenen Bietergemeinschaft ASGA Pensionskasse, Bollhalder Walser Architektur AG und SIMA I BREER Landschaftsarchitektur GmbH besticht durch ihr vielfältiges Wohnungsangebot mit klassischen Geschosswohnungen sowie auch Maisonette- und Clusterwohnungen und gedeckten Aussenräumen. Der Wohnungsmix bietet 154 Wohnungen, mit zahlreichen 3.5-, 4.5- und 5.5-Zimmerwohnungen an. Viele sind auf Familien ausgerichtet. Co-Working, gemeinschaftliche Waschküchen, grosszügige Eingangshallen und gedeckte Hauseingänge bzw. Aussenräume ergänzen das Angebot und bieten wertvolle Begegnungsorte. Der Aussenraum bietet zudem einen Brunnen als Siedlungsauftakt, von wo ein vielfältiges Wegnetz mit üppiger Vegetation weiterführt, alle Gebäude erschliesst und die öffentliche Durchwegung des Hügelzugs erlaubt. «Smile» überzeugte das Beurteilungsgremium auch durch seine Einbettung in die bestehenden Quartierstrukturen und die Topographie. Sechs Gebäude in hybrider Holzbauweise und mit Holzfassade fügen sich in einer parkähnlichen Verteilung ein. Die raffinierte Komposition der sechs Baukörper schafft ein spannungsvolles Gesamtensemble mit attraktiven Freiräumen.
Nächste Schritte
In den Jahren 2025 und 2026 wird den Sondernutzungsplan erarbeitet und die Mitwirkung durchgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass in der Folge das Bauprojekt bewilligt werden kann und mit einer Bebauung gegen 2028 gestartet werden kann.
Stall Wiesenweid
Der Bau des neuen Rindviehlaufstalls beim ortsbürgerlichen Landwirtschaftsbetrieb Wiesenweid beim Scheitlinsbüchel ist abgeschlossen. Nach letzten Vorbereitungen sind 43 glückliche Kühe und 12 freudige Kälber in ihren neuen, komfortablen Stall eingezogen. Sie fühlen sich sichtlich wohl und erkunden neugierig ihr neues Zuhause. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung einer modernen und tierfreundlichen Landwirtschaft.

Baubeginn des neuen Rindviehlaufstalls für den stadtnahen Bio-Landwirtschaftsbetrieb Wiesenweid war im Oktober 2023. Inwzischen sind 43 Kühe und 12 Kälber in den offenen und hellen Stall eingezogen. Landwirt Markus Gantenbein bekräftigte, dass der neue Laufstall dem Tierwohl diene. Der Stall bietet zudem Platz für einen Heustock und Hochsilos. Dadurch kann künftig auf die weissen Siloballen verzichtet werden. Mit den eingebauten Quellfassungen und dem Rückhalt von Regenwasser vom Dach werden Wasserkosten reduziert, erläuterte Matthias Obertüfer, der Leiter Liegenschaftenunterhalt der Ortsbürgergemeinde. Mit dem Einbau von Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Rindviehlaufstalls und auf dem Dach des Jungviehstalls beim Restaurant Scheitlinsbüchel, der anschliessend noch umgebaut wird, wird Strom für rund 30 Einfamilienhäuser produziert, der vom Landwirtschaftsbetrieb, dem Wohnhaus der Pächterfamilie und vom Restaurant Scheitlinsbüchel genutzt werden kann. Überschüsse werden ins öffentliche Netz gespiesen. «Besonders freut uns, dass der Stall zu rund 80 % aus Schweizer Holz hergestellt werden konnte. Ein Grossteil davon stammt aus dem Wald bzw. vom Forstbetrieb der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Damit schliesst sich ein Kreis.», sagt Bürgerratspräsidentin Katrin Meier.
«Die Landwirtschaftsbetriebe der Ortsbürgergemeinde hier in der Stadt erkennen Sie gut an den vielen Hochstamm-Obstbäumen», erklärt Urban Hettich, Leiter Forst und Natur der Ortsbürgergemeinde. Die Ortsbürgergemeinde setzt sich für deren Erhalt ein und fördert Massnahmen für Biodiversität bei ihren Landwirtschaftsbetrieben.
Die Ortsbürgergemeinde ist eine der flächenmässig grössten Grundeigentümerinnen der Stadt St.Gallen. Sie verfügt über ein umfassendes Portfolio von über 586 Hektar Land. Davon befinden sich rund 576 Hektar in der Landwirtschafts- und Grünzone sowie rund 10 Hektar in der Bauzone. Der Hof Wiesenweid ist einer von 17 städtischen Landwirtschaftsbetrieben der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.
Solardach Kirchli
Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen setzt auf Nachhaltigkeit durch Solarenergie! Mit der Installation einer neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Landwirtschaftsbetriebs an der Kirchlistrasse 90 (neben dem Wildpark Peter und Paul) tragen wir einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Energieerzeugung.

Areal Stadtsäge
Auf dem Boden der Ortsbürgergemeinde entsteht der neue «Lebensraum Stadtsägi», der eine besondere Aufenthaltsqualität für Jung und Alt bietet: Er ist ein Ort des Wohnens, aber ebenso ein Erholungs- und Freizeitraum für das ganze Quartier. Ab Oktober sind die ersten Wohnungen bezugsbereit.
Die neun in Holzbauweise zu erstellenden Baukörper des neuen «Lebensraum Stadtsägi» werden zukünftig ca. 190 attraktive Studios, Wohngemeinschaften, Familienwohnungen sowie MOVEments umfassen. Gleichzeitig bilden die neuen Gebäude zwei markante Binnenräume, den «Sägiplatz» und die «Sägigass». Der Sägiplatz ist das Herzstück der Siedlung und schafft mit öffentlichen Erdgeschossnutzungen einen Mehrwert für das gesamte Quartier.
Im Jahr 2026 sind alle Wohnungen bezugsbereit.
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Gruppenunterkunft Jennyhaus
Das Jennyhaus sitzt wenige Schritte oberhalb von Schwendisee, Klanghaus und Resonanzzentrum Peter Roth auf dem Hügel und ist sichtbarer Teil der lokalen Streusiedlung. Sowohl der Klangweg wie auch die Skipiste führen direkt am Jennyhaus vorbei. Kulinarische Angebote stehen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Verfügung. Das Jennyhaus ist Teil der Toggenburger Natur und Bergwelt und lädt zu einzigartigen Erlebnissen ein, zum Musizieren, zum Durchatmen, Erholen, Lernen, Erleben, Bewegen, Feiern. Es bietet seinen Gästen Berg- und Seeblick sowie einen Badesee, Wander- und Spazierwege, Bikerouten und Skipisten in unmittelbarer Nähe.
Das Jennyhaus steht seit seiner Eröffnung Musikformationen, Freundesgruppen, Vereinen und Familien zur Vermietung offen.
Alle Infos zum Jennyhaus
